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Ein Jahr schwarz-rot-grün

GdP Sachsen-Anhalt: Landespolizei weiter materiell und personell in der Schieflage

Magdeburg.

Seit vielen Jahren fordert die Gewerkschaft der Polizei ein Sanierungskonzept für die Liegenschaften der Landespolizei. Mittlerweile sind vier Behörden beziehungsweise Einrichtungen der Polizei und weitere Liegenschaften akut betroffen und stellen zum Teil eine Gesundheitsgefahr für die Beschäftigten dar.

Freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit stößt auf völliges Unverständnis

Der immer weiter sinkende Personalbestand wird mindesten bis 2020 anhalten. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Neu ist aber, dass Maßnahmen, die getroffen werden könnten, aus fiskalischen Gründen nicht konsequent umgesetzt werden beziehungsweise in den nächsten Jahren offensichtlich zu keinem Erfolg führen.

Die jetzt auf den Gesetzesweg gebrachte Verlängerung der Lebensarbeitszeit kontra der Verweigerung der freiwilligen Verlängerung Lebensarbeitszeit grenzt schon an Schizophrenie und stößt auf völliges Unverständnis bei den Kollegen.

Der Beförderungsstau wird durch die Wahrnahme von höherwertigen Ämtern, in vielen Ämtern sogar bis zu drei Stufen noch eklatanter. Der bisherige Höhepunkt in diesem Jahr ist die Verweigerung der Ernennung der Absolventen der Hochschule der Polizei nach erfolgreichem Masterstudiengang.

Die Kürzung des Personalkostenbudget im laufenden Haushalt, Tage nach Verabschiedung, bringt die Polizei auch in eine personelle Schieflage, da dringend benötigten Neueinstellung verschoben werden müssen.

Forderung GdP:
  • Investitionsprogramm, besonders zur Herrichtung der Liegenschaften
  • Auflösung des Beförderungsstaus und Erstellung eines Personalentwicklungskonzepts
  • Werbeoffensive
  • Förderung der freiwilligen Verlängerung der LAZ
  • Einstellung von zusätzlichem Verwaltungspersonal